Zukunft der Elbschule sichern: CDU und WSI für Lösung am Förderzentrum

07.02.2026

Die Fraktionen von CDU und WSI setzen sich mit einem gemeinsamen Vorstoß für den langfristigen Erhalt der Elbschule in Wedel ein. Durch die Nutzung des Geländes des Förderzentrums soll dem Schulträger ermöglicht werden, eigenverantwortlich und kostenneutral für die Stadt einen modernen Neubau zu errichten. Die Beratungen in den Fachausschüssen hierzu finden in der nächsten Woche statt. Entscheiden die Ausschüsse positiv, fällt die finale Entscheidung am 26. Februar im Rat.

Der Kern des Vorschlags sieht vor, dass die Stadt Wedel mit dem Trägerverein der Elbschule Verhandlungen über einen Erbbaurechts- oder Pachtvertrag für das Areal des Förderzentrums aufnimmt. In Eigenregie und auf eigene Rechnung soll der Schulträger dort den Abriss des Altbestandes sowie den Neubau eines Schulgebäudes inklusive einer Sporthalle realisieren. Der Schulbau soll laut Förderverein in einer Holzmodulbauweise erstellt werden, die eine Fertigstellung innerhalb von nur zehn Monaten ermöglicht. Dies ist notwendig, da die Genehmigung für den aktuellen Standort der Schule am Mühlenweg bereits Mitte 2027 ausläuft.

Für den städtischen Haushalt bedeutet dieses Modell eine Entlastung. Durch den Wegfall laufender Aufwendungen für das Gebäude wird die Stadt Wedel nachhaltig finanziell entlastet. Die jährliche Ersparnis wird auf etwa 400.000 bis 500.000 Euro beziffert. Zusätzlich würden die zu erwartenden Pachteinnahmen einen weiteren positiven Einfluss auf die städtischen Finanzen haben.

Die Umsetzung dieses Vorhabens stärkt die gesamte Wedeler Schullandschaft und sichert die pädagogische Vielfalt dauerhaft ab. Indem die Elbschule als fester Bildungsakteur am neuen Standort etabliert wird, leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung der räumlichen Kapazitäten an anderen Schulen im Stadtgebiet. Außerdem soll sichergestellt werden, dass die Sporthalle auch in Zukunft für die Stadt zur Verfügung steht. Parallel dazu wird die Verwaltung beauftragt, ein Konzept für die aktuelle Nutzerschaft des Förderzentrums zu entwickeln, um deren Bedarfe an anderer Stelle im Stadtgebiet zu decken.

Mit diesem Schritt wird der Schulstandort Wedel durch einen verlässlichen Partner gestärkt und eine moderne Infrastruktur geschaffen. Gleichzeitig wird durch die Realisierung in Eigenregie des Trägers der städtische Haushalt nachhaltig und wirksam entlastet, ohne die angespannte Haushaltslage der Stadt weiter zu beanspruchen.